Der Untergang des Abendlandes
 



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Gefunden


2005-04-28

Joseph Ratzinger: "Die Seele Europas"

F?r Menschenw?rde, Ehe und Familie und das Heilige

ROM, 28. April 2005 (ZENIT.org).- Eine Woche vor der Papstwahl ver?ffentlichte die "S?ddeutsche Zeitung" am 13. April einen Aufsatz von Joseph Ratzinger, in dem der heutige Papst Benedikt XVI. auf die aktuelle Situation in Europa eingegangen ist: Trotz seines wirtschaftlichen Reichtums drohe der europ?ische Kontinent innerlich leer zu werden. Um ?berleben zu k?nnen, ben?tige er deshalb dringend eine neue Annahme seiner christlichen Kultur.

Quelle mit l?ngerem Artikel zur "Verw?stung" der Seelen im Abenland.
29.4.05 15:18


Begriff "Hochkultur"


W?hrend Spengler noch die Russen im Kalk?l und die Chinesen bereits abgeschrieben hatte, m?chte man heute meinen, die Masse bestimmt, was Kultur ist, und sie gewinnt.

Was die Bev?lkerungszahl angeht, sind China und Indien mit je ?ber einer Milliarde Menschen weit vor uns.

Die ?berlegenheit dieser L?nder ist jedoch nicht festgeschrieben. Viele weisen auf die Ein-Kind-Politik der chinesischen Kommunisten hin, die ihre Wirkung nicht verfehlt.

In Indien bringt das unselige Mitgift-System in Verbindung mit neuer Medizintechnik wie Ultraschall ein Ungleichgewicht zwischen m?nnlichen und weiblichen Nachkommen mit sich. Weibliche Embryos werden beispielsweise von herumfahrenden ?rzten in gro?em Stil abgetrieben, weil das Geschlecht der ungeborenen Kinder festgestellt werden kann. Schon heute kann nicht mehr jeder Inder eine Frau bekommen, selbst wenn er es sich finanziell leisten kann.

Aber alle diese Ph?nomene k?nnen die zwei Milliarden Menschen in China und Indien nicht wegrechnen.

Zu beachten sind auch andere L?nder, in denen der Gro?teil der Bev?lkerung unter 18 Jahren liegt, sei es Pakistan, ebenfalls in Asien, oder Mexiko auf einem ganz anderen Kontinent.

All dies kontrastiert mit der Schrumpfbev?lkerung Europas.

Wie auch immer "Kultur" definiert wird. Es kann keinen Zweifel geben, da? die europ?ische in die Defensive kommen wird, wenn sie nicht bereits tief darin steckt.

27.4.05 18:30


Das Original



Oswald Spengler hat ein h?chst kompliziertes und umstrittenes Werk geschrieben. Wie bereits verlautet, dieser Blog wird sich nicht an Spenglers Drehbuch halten, trotzdem ein paar Zeilen aus Kindlers Neuem Literaturlexikon zu diesem Buch von 1918/22:

"... Das Werk, als Ganzheit betrachtet, verquickt Anamnese der Kulturen. Diagnose der Zivilisation und imperativisch get?nte Prognose. Absicht ist die Vorausbestimmung der abendl?ndischen Gro?gesellschaft, der einzigen noch lebenden - sieht man von der werdenden russischen ab - der acht Hochkulturen: ?gypten, Babylon, Indien, China, "apolinische" Antike, "magische" Arabische, Mexikanische Kultur und "faustisches" Abendland. Diese Kulturen, Subjekte der Weltgeschichte, sind Organismen vergleichbar, jede "grundlos" und von "erhabener Zwecklosigkeit"; alle von gleichem Rang, gleicher Lebensdauer eines Jahrtausends und gleicher Ablaufsgesetzlichkeit. Jede erhebt sich aus dem Formenchaos einer Vorzeit, erwacht zu eigener Religion, durchl?uft Fr?hzeit (Dorik, Gotik), Reifungskrise (Dionysik, Renaissance), Sp?tzeit (Ionik, Barock), Alterungskrise (Sophistik, Aufkl?rung) und geht nach Entfaltung, Rationalisierung und Verwirklichung ihrer im "Ursymbol" angelegten M?glichkeiten in die Zivilisation ?ber, deren Dauer von der Schaffung einer imperialen Schutzordnung abh?ngt. Die Lebensphasen oder Epochen der Kulturen sind "gleichzeitig", ihre Ursymbole verschieden. Kultur ist Religion, Zivilisation Irreligion. Jede Kultur hat ihre eigene Zivilisation: die Antike den Stoizismus, das Abendland den Sozialismus. In der Endzeit des C?sarismus reprimitivieren sich die Massen (Fellachen) und fl?chten in eine "zweite Religiosit?t". Zwischen den Kulturen gibt es keine Verst?ndigungen oder ?berg?nge; Rezeptionen und Renaissancen sind Fiktionen. Spengler scheidet das Christentum der arabischen strikt von dem der abendl?ndischen oder der russischen Kultur. Wohl aber kann eine reife Kultur eine erst aufbl?hende ?berlagern, so da? die junge Seele eine ihr nicht angemessene Truggestalt, die Pseudomorphose, annimmt, die sie in einem Akt der Bewu?twerdung abwirft: die sp?tantike Pseudomorphose der arabischen und die "petrinische" Phase der russischen Kultur.

Spenglers Folgerungen f?r die westliche Welt lauten: Um sich der vernichtenden Doppelwirkung der inneren "wei?en Weltrevolution" und der ?u?eren "farbigen Weltrevolution" (Jahre der Entscheidung, 1933) zu entwinden, braucht die westliche Welt in der Epoche des C?sarismus: Technokratie, Imperialismus und Sozialismus. So wird sie zwar nicht Selbstwerdung und Entfaltung der russischen Kultur im k?nftigen Jahrtausend verhindern, doch die eigene Form in ihrer ?kumene vielleicht f?r Jahrhunderte bewahren..."


(Zitat nach dieser Internetseite)
27.4.05 12:28


Willkommen in meinem Weblog!




Dieses Weblog bezieht sich nicht auf den Inhalt des Spenglerschen Buches, aber sehr wohl auf den Titel. Selbstredend will der Verfasser nicht, dass der Titel Wahrheit werden soll. Es gibt aber beunruhigende Anzeichen!


Und diese sollen hier je nachdem in lockerer Reihenfolge gepostet werden.
26.4.05 16:59





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